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MCS-Atemluftinitiative Schleswig-Holstein
Initiative von und für Betroffene mit Multipler Chemikalien-Sensitivität
Gesundheit und Teilhabe für Menschen mit chemischer Behinderung
SICHER ATMEN OHNE DUFT UND RAUCH
Seite laufend im Aufbau - Überarbeitungen Ende Juli 2026
Leben mit MCS - Zum Rückzug gezwungen
Stimmen von Betroffen
Betroffene aus Schleswig-Holstein berichten stetig, was die Forschung bestätigt:
Mit MCS zu leben heißt, den eigenen Lebensraum langsam zu verlieren.
Soziale Kontakte gehen verloren, Wohnungen werden unbewohnbar, Lebensmittel schwer erreichbar.
Medizinische Hilfe bleibt Betroffenen oft verwehrt, selbst wenn sie dringend benötigt wird.
Für viele fühlt sich das Leben zunehmend ausweglos an, geprägt von Hilflosigkeit und Isolation.
Was sagt die Forschung zur Prävalenz?
Es stehen verschiedene Studien zur Verfügung.
Studien erfassen in der Regel entweder eine ärztliche MCS-Diagnose, eine selbstberichtete chemische Sensitivität oder eine chemische Intoleranz anhand standardisierter Fragebögen. Die Grafik gibt einen Überblick über verschiedene Studien und ordnet die jeweiligen Prävalenzangaben dem verwendeten Erhebungsansatz zu.
Alle dargestellten Studien zeigen einen übereinstimmenden Befund:
Bereits der enge Erhebungsansatz einer ärztlich diagnostizierten MCS betrifft eine erhebliche Zahl von Menschen. Breiter angelegte Erhebungsansätze führen entsprechend zu höheren Prävalenzwerten.
Die in der Grafik dargestellte deutsche Prävalenz von 0,5 % stammt aus einer Bevölkerungsstudie aus dem Jahr 2005. Auf die heutige erwachsene Bevölkerung übertragen entspricht dies rund 354.000 betroffenen Menschen in Deutschland – darunter etwa 12.500 in Schleswig-Holstein.
MCS führt zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität. Betroffene benötigen chemische Barrierefreiheit und besonderen Gesundheitsschutz.
Die Erkrankung wirkt sich auf die Teilhabe in allen Lebensbereichen aus:
Lebensmittel, Kleidung, Wohnraum, Gesundheitsversorgung, pflegerische Versorgung, Bildung und Arbeit und mehr.
MCS ist eine chronische körperliche Multisystemerkrankung. Es kommt zu schwerwiegenden Reaktionen des Nerven- und Immunsystems auf Umweltschadstoffe.
Luftgetragene chemische Stoffe führen zu Verletzungen der Gesundheit und Ausgrenzung. Die Erkrankung ist nicht heilbar.
Betroffene leben mit der stetigen Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit durch das Umfeld und leben sozial oft isoliert.










