
MCS-Atemluftinitiative Schleswig-Holstein
Initiative von und für Betroffene mit Multipler Chemikalien-Sensitivität
Gesundheit und Teilhabe für Menschen mit chemischer Behinderung
SICHER ATMEN OHNE DUFT UND RAUCH
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Leben mit MCS - Leben in Gefahr
Mit MCS zu leben heißt, den eigenen Lebensraum langsam zu verlieren. Soziale Kontakte gehen verloren, Wohnungen werden unbewohnbar, Lebensmittel schwer erreichbar. Medizinische Hilfe bleibt Betroffenen oft verwehrt, selbst wenn sie dringend benötigt wird. Für viele fühlt sich das Leben zunehmend ausweglos an, geprägt von Hilflosigkeit und Isolation.

MCS ist keine seltene Erkrankung
Anzahl von Betroffenen nach Studie von Hausteiner, 2005: 0,5% der Bevölkerung.
15.000 Menschen in Schleswig-Holstein
420.000 Menschen in Deutschland
Hier ist von hohem Schweregraden auszugehen. Mindestens eine von zweihundert Personen ist damit vermutlich schwer betroffen. Das sind zehnmal mehr Betroffene als bei seltenen Erkrankungen. Es sind mehr Menschen von schwerer MCS betroffen als von HIV, MS oder DIabetes Typ 1.
Bezogen auf alle Schweregrade ist nach aktuellen Schätzungen von dem Zahnfachen auszugehen: 5% der Bevölkerung. Das sind
150.000 Menschen in Schleswig-Holstein
4.200.000 Menschen in Deutschland
MCS führt zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität. Betroffene benötigen chemische Barrierefreiheit und besonderen Gesundheitsschutz.
Die Erkrankung wirkt sich auf die Teilhabe in allen Lebensbereichen aus:
Lebensmittel, Kleidung, Wohnraum, Gesundheitsversorgung, pflegerische Versorgung, Bildung und Arbeit und mehr.
MCS ist eine chronische körperliche Multisystemerkrankung. Es kommt zu schwerwiegenden Reaktionen des Nerven- und Immunsystems auf Umweltschadstoffe.
Luftgetragene chemische Stoffe führen zu Verletzungen der Gesundheit und Ausgrenzung. Die Erkrankung ist nicht heilbar.
Betroffene leben mit der stetigen Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit durch das Umfeld und leben sozial oft isoliert.





