Barrierefreiheit - für Menschen mit chemischer Behinderung

Unterstützen Sie uns. Jede Maßnahme hilft. Die Maßnahmen benötigen in erster Linie Organisation und Regulierung.

Barrierefreiheit wird bislang immer wieder ohne die Dimension chemischer Expositionen gedacht. Für Menschen mit MCS führt genau diese Lücke dazu, dass ihnen grundlegender Schutz fehlt und sie aus vielen Lebensbereichen ausgeschlossen werden.

Chemische Expositionen sind keine Randerscheinung, sondern eine zentrale Barriere. Sie wirken im Niedrig-Dosis-Bereich, sind allgegenwärtig und führen dazu, dass Betroffene ihre Gesundheit nur durch Rückzug schützen können.

Diese Seite erläutert, was unter chemischer Barrierefreiheit zu verstehen ist,

Welche Produkte sind sicher und barrierefrei und welche Produkte führen zu Gefährdungen.

Ansatzpunkte zum Abbau chemischer Barrieren findet man am besten, wenn man versteht, wie sie entstanden sind. 

Viele chemische Barrieren entstehen unbeabsichtigt – aber systematisch. Oft sind es alltägliche Entscheidungen, die dazu führen, dass Räume, Angebote oder Abläufe nicht mehr für alle zugänglich sind. Ob Reinigung, Ausstattung, Bauplanung oder Verhalten – auf vielen Ebenen wird Raumluft beeinflusst.

Es gibt viele gute Beispielen aus verschiedenen Ländern – von Universitäten, Flughäfen, Wohnprojekten oder unabhängigen Selbstvertretungen. 

Manche setzen auf verbindliche Richtlinien, andere auf praktische Hinweise, Aufklärung oder architektonische Lösungen.

Was kann ich selbst tun?

Ob zu Hause, unterwegs oder bei Begegnungen mit anderen – viele Produkte beeinflussen die Atemluft, oft ohne dass es bemerkt wird. Doch mit ein paar klaren Grundregeln lässt sich viel bewirken.

Auf dieser Seite erfahren Sie,

  • welche Produkte sicher sind – und welche nicht
  • worauf Sie beim Einkauf achten können
  • wie Sie Schritt für Schritt einen duftfreien Alltag umsetzen
  • wie Sie mit Rücksicht und Bewusstsein zum Schutz beitragen – auch ohne selbst betroffen zu sein

Sie haben als Organisation den Schlüssel in der Hand:
Mit Ihrer Haltung, Ihrer Koordination und Ihren Standards bestimmen Sie, ob Teilhabe möglich wird.

  • Viele Schadstoffe gelangen nur deshalb in die Räume, weil niemand widerspricht.
  • Viele Barrieren entstehen nicht mutwillig – sondern aus Gewohnheit.
  • Viele Menschen würden mitwirken – wenn sie wüssten, worum es geht.

Werden Sie aktiv: Übernehmen Sie die Koordination – und machen Sie Ihre Maßnahmen zum Standard.

Auf dieser Seite finden Sie konkrete Schritte, mit denen Sie eine schadstoffarme Umgebung fördern können.

Wir alle teilen uns die Luft. Jede:r kann dazu beitragen, dass sie frei von Schadstoffen ist.

Auch wenn Sie selbst nicht betroffen sind: Ihre Stimme zählt! Sprechen Sie das Thema proaktiv an!

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